G5 PRESENTS
LOFT UNTEN | 19:00
G5 presents: Live at the Loft
20:15 The Generation
The Generation ist eine Wiener Rockband, die modernen Rock mit Glam-, Alternative- und Classic-Rock-Einflüssen verbindet. Nach dem Sieg bei der Planet Festival Tour spielte die Band auf großen Festivals wie dem Nova Rock und dem Sziget Festival und machte sich mit energiegeladenen Live-Shows einen Namen.
The Generation is a rock band from Vienna, blending modern rock, glam, alternative and classic rock influences into an energetic, contemporary sound. After winning Austria’s Planet Festival Tour, the band went on to play major international festivals including Nova Rock and Sziget Festival, building a reputation for high-energy live shows and a strong connection with their audience.
“We’re not playin’ for the fans,we’re playing WITH them!” -Sleaze, Lead Singer
21:05 Max Finn
Max Finn – Authentisch, selbstgemacht und live mit voller Energie.
Max Finn ist ein 18-jähriger österreichischer Musiker, der für modernen Indie-Pop mit meist englischsprachigen Songs steht. Seine Musik schreibt und produziert er selbst in seinem kleinen Studio und gibt seinen Songs dadurch eine persönliche Handschrift.
Live steht Max gemeinsam mit seiner Band auf der Bühne. Nach zahlreichen Auftritten bringt er dabei die Atmosphäre und Energie seiner Songs direkt zum Publikum und verbindet selbstproduzierte Musik mit der Dynamik einer Live-Band.
21:55 Greenroom
Ein Mix aus Rock, Pop-Punk mit Soulelementen, Gesellschaftskritik und unadressierte Briefe. Die Welt geht unter? Let’s paint the walls green and dance to the soundtrack. Gefühle, die in Musik übersetzt werden. Greenroom erschafft einen Raum, in dem Authentizität großgeschrieben wird. Ein Safespace zum Tanzen. Während sich das Leben oft wie eine Apokalypse anfühlt, startete die Wien-basierte Band im Sommer ’26 mit Live-Gigs in ihrer Wahlheimat.
Greenroom nimmt verschiedene Perspektiven ein, die Haltung bleibt dieselbe: kritisch, fragend, empowernd, auch in traurigen Songs bleibt die Stärke. Musik als Therapie, zu manchen Zeiten ist sie das letztmögliche Ventil.
Linktree: https://linktr.ee/greenroomband
20:15 The Generation
The Generation ist eine Wiener Rockband, die modernen Rock mit Glam-, Alternative- und Classic-Rock-Einflüssen verbindet. Nach dem Sieg bei der Planet Festival Tour spielte die Band auf großen Festivals wie dem Nova Rock und dem Sziget Festival und machte sich mit energiegeladenen Live-Shows einen Namen.
The Generation is a rock band from Vienna, blending modern rock, glam, alternative and classic rock influences into an energetic, contemporary sound. After winning Austria’s Planet Festival Tour, the band went on to play major international festivals including Nova Rock and Sziget Festival, building a reputation for high-energy live shows and a strong connection with their audience.
“We’re not playin’ for the fans,we’re playing WITH them!” -Sleaze, Lead Singer
21:05 Max Finn
Max Finn – Authentisch, selbstgemacht und live mit voller Energie.
Max Finn ist ein 18-jähriger österreichischer Musiker, der für modernen Indie-Pop mit meist englischsprachigen Songs steht. Seine Musik schreibt und produziert er selbst in seinem kleinen Studio und gibt seinen Songs dadurch eine persönliche Handschrift.
Live steht Max gemeinsam mit seiner Band auf der Bühne. Nach zahlreichen Auftritten bringt er dabei die Atmosphäre und Energie seiner Songs direkt zum Publikum und verbindet selbstproduzierte Musik mit der Dynamik einer Live-Band.
21:55 Greenroom
Ein Mix aus Rock, Pop-Punk mit Soulelementen, Gesellschaftskritik und unadressierte Briefe. Die Welt geht unter? Let’s paint the walls green and dance to the soundtrack. Gefühle, die in Musik übersetzt werden. Greenroom erschafft einen Raum, in dem Authentizität großgeschrieben wird. Ein Safespace zum Tanzen. Während sich das Leben oft wie eine Apokalypse anfühlt, startete die Wien-basierte Band im Sommer ’26 mit Live-Gigs in ihrer Wahlheimat.
Greenroom nimmt verschiedene Perspektiven ein, die Haltung bleibt dieselbe: kritisch, fragend, empowernd, auch in traurigen Songs bleibt die Stärke. Musik als Therapie, zu manchen Zeiten ist sie das letztmögliche Ventil.
Linktree: https://linktr.ee/greenroomband
The Generation ist eine Wiener Rockband, die modernen Rock mit Glam-, Alternative- und Classic-Rock-Einflüssen verbindet. Nach dem Sieg bei der Planet Festival Tour spielte die Band auf großen Festivals wie dem Nova Rock und dem Sziget Festival und machte sich mit energiegeladenen Live-Shows einen Namen.
The Generation is a rock band from Vienna, blending modern rock, glam, alternative and classic rock influences into an energetic, contemporary sound. After winning Austria’s Planet Festival Tour, the band went on to play major international festivals including Nova Rock and Sziget Festival, building a reputation for high-energy live shows and a strong connection with their audience.
“We’re not playin’ for the fans,we’re playing WITH them!” -Sleaze, Lead Singer
21:05 Max Finn
Max Finn – Authentisch, selbstgemacht und live mit voller Energie.
Max Finn ist ein 18-jähriger österreichischer Musiker, der für modernen Indie-Pop mit meist englischsprachigen Songs steht. Seine Musik schreibt und produziert er selbst in seinem kleinen Studio und gibt seinen Songs dadurch eine persönliche Handschrift.
Live steht Max gemeinsam mit seiner Band auf der Bühne. Nach zahlreichen Auftritten bringt er dabei die Atmosphäre und Energie seiner Songs direkt zum Publikum und verbindet selbstproduzierte Musik mit der Dynamik einer Live-Band.
21:55 Greenroom
Ein Mix aus Rock, Pop-Punk mit Soulelementen, Gesellschaftskritik und unadressierte Briefe. Die Welt geht unter? Let’s paint the walls green and dance to the soundtrack. Gefühle, die in Musik übersetzt werden. Greenroom erschafft einen Raum, in dem Authentizität großgeschrieben wird. Ein Safespace zum Tanzen. Während sich das Leben oft wie eine Apokalypse anfühlt, startete die Wien-basierte Band im Sommer ’26 mit Live-Gigs in ihrer Wahlheimat.
Greenroom nimmt verschiedene Perspektiven ein, die Haltung bleibt dieselbe: kritisch, fragend, empowernd, auch in traurigen Songs bleibt die Stärke. Musik als Therapie, zu manchen Zeiten ist sie das letztmögliche Ventil.
Linktree: https://linktr.ee/greenroomband
The Generation ist eine Wiener Rockband, die modernen Rock mit Glam-, Alternative- und Classic-Rock-Einflüssen verbindet. Nach dem Sieg bei der Planet Festival Tour spielte die Band auf großen Festivals wie dem Nova Rock und dem Sziget Festival und machte sich mit energiegeladenen Live-Shows einen Namen.
The Generation is a rock band from Vienna, blending modern rock, glam, alternative and classic rock influences into an energetic, contemporary sound. After winning Austria’s Planet Festival Tour, the band went on to play major international festivals including Nova Rock and Sziget Festival, building a reputation for high-energy live shows and a strong connection with their audience.
“We’re not playin’ for the fans,we’re playing WITH them!” -Sleaze, Lead Singer
21:05 Max Finn
Max Finn – Authentisch, selbstgemacht und live mit voller Energie.
Max Finn ist ein 18-jähriger österreichischer Musiker, der für modernen Indie-Pop mit meist englischsprachigen Songs steht. Seine Musik schreibt und produziert er selbst in seinem kleinen Studio und gibt seinen Songs dadurch eine persönliche Handschrift.
Live steht Max gemeinsam mit seiner Band auf der Bühne. Nach zahlreichen Auftritten bringt er dabei die Atmosphäre und Energie seiner Songs direkt zum Publikum und verbindet selbstproduzierte Musik mit der Dynamik einer Live-Band.
21:55 Greenroom
Ein Mix aus Rock, Pop-Punk mit Soulelementen, Gesellschaftskritik und unadressierte Briefe. Die Welt geht unter? Let’s paint the walls green and dance to the soundtrack. Gefühle, die in Musik übersetzt werden. Greenroom erschafft einen Raum, in dem Authentizität großgeschrieben wird. Ein Safespace zum Tanzen. Während sich das Leben oft wie eine Apokalypse anfühlt, startete die Wien-basierte Band im Sommer ’26 mit Live-Gigs in ihrer Wahlheimat.
Greenroom nimmt verschiedene Perspektiven ein, die Haltung bleibt dieselbe: kritisch, fragend, empowernd, auch in traurigen Songs bleibt die Stärke. Musik als Therapie, zu manchen Zeiten ist sie das letztmögliche Ventil.
Linktree: https://linktr.ee/greenroomband
21:05 Max Finn
Max Finn – Authentisch, selbstgemacht und live mit voller Energie.
Max Finn ist ein 18-jähriger österreichischer Musiker, der für modernen Indie-Pop mit meist englischsprachigen Songs steht. Seine Musik schreibt und produziert er selbst in seinem kleinen Studio und gibt seinen Songs dadurch eine persönliche Handschrift.
Live steht Max gemeinsam mit seiner Band auf der Bühne. Nach zahlreichen Auftritten bringt er dabei die Atmosphäre und Energie seiner Songs direkt zum Publikum und verbindet selbstproduzierte Musik mit der Dynamik einer Live-Band.
21:55 Greenroom
Ein Mix aus Rock, Pop-Punk mit Soulelementen, Gesellschaftskritik und unadressierte Briefe. Die Welt geht unter? Let’s paint the walls green and dance to the soundtrack. Gefühle, die in Musik übersetzt werden. Greenroom erschafft einen Raum, in dem Authentizität großgeschrieben wird. Ein Safespace zum Tanzen. Während sich das Leben oft wie eine Apokalypse anfühlt, startete die Wien-basierte Band im Sommer ’26 mit Live-Gigs in ihrer Wahlheimat.
Greenroom nimmt verschiedene Perspektiven ein, die Haltung bleibt dieselbe: kritisch, fragend, empowernd, auch in traurigen Songs bleibt die Stärke. Musik als Therapie, zu manchen Zeiten ist sie das letztmögliche Ventil.
Linktree: https://linktr.ee/greenroomband
21:05 Max Finn
Max Finn – Authentisch, selbstgemacht und live mit voller Energie.
Max Finn ist ein 18-jähriger österreichischer Musiker, der für modernen Indie-Pop mit meist englischsprachigen Songs steht. Seine Musik schreibt und produziert er selbst in seinem kleinen Studio und gibt seinen Songs dadurch eine persönliche Handschrift.
Live steht Max gemeinsam mit seiner Band auf der Bühne. Nach zahlreichen Auftritten bringt er dabei die Atmosphäre und Energie seiner Songs direkt zum Publikum und verbindet selbstproduzierte Musik mit der Dynamik einer Live-Band.
21:55 Greenroom
Ein Mix aus Rock, Pop-Punk mit Soulelementen, Gesellschaftskritik und unadressierte Briefe. Die Welt geht unter? Let’s paint the walls green and dance to the soundtrack. Gefühle, die in Musik übersetzt werden. Greenroom erschafft einen Raum, in dem Authentizität großgeschrieben wird. Ein Safespace zum Tanzen. Während sich das Leben oft wie eine Apokalypse anfühlt, startete die Wien-basierte Band im Sommer ’26 mit Live-Gigs in ihrer Wahlheimat.
Greenroom nimmt verschiedene Perspektiven ein, die Haltung bleibt dieselbe: kritisch, fragend, empowernd, auch in traurigen Songs bleibt die Stärke. Musik als Therapie, zu manchen Zeiten ist sie das letztmögliche Ventil.
Linktree: https://linktr.ee/greenroomband
Max Finn – Authentisch, selbstgemacht und live mit voller Energie.
Max Finn ist ein 18-jähriger österreichischer Musiker, der für modernen Indie-Pop mit meist englischsprachigen Songs steht. Seine Musik schreibt und produziert er selbst in seinem kleinen Studio und gibt seinen Songs dadurch eine persönliche Handschrift.
Live steht Max gemeinsam mit seiner Band auf der Bühne. Nach zahlreichen Auftritten bringt er dabei die Atmosphäre und Energie seiner Songs direkt zum Publikum und verbindet selbstproduzierte Musik mit der Dynamik einer Live-Band.
21:55 Greenroom
Ein Mix aus Rock, Pop-Punk mit Soulelementen, Gesellschaftskritik und unadressierte Briefe. Die Welt geht unter? Let’s paint the walls green and dance to the soundtrack. Gefühle, die in Musik übersetzt werden. Greenroom erschafft einen Raum, in dem Authentizität großgeschrieben wird. Ein Safespace zum Tanzen. Während sich das Leben oft wie eine Apokalypse anfühlt, startete die Wien-basierte Band im Sommer ’26 mit Live-Gigs in ihrer Wahlheimat.
Greenroom nimmt verschiedene Perspektiven ein, die Haltung bleibt dieselbe: kritisch, fragend, empowernd, auch in traurigen Songs bleibt die Stärke. Musik als Therapie, zu manchen Zeiten ist sie das letztmögliche Ventil.
Linktree: https://linktr.ee/greenroomband
21:55 Greenroom
Ein Mix aus Rock, Pop-Punk mit Soulelementen, Gesellschaftskritik und unadressierte Briefe. Die Welt geht unter? Let’s paint the walls green and dance to the soundtrack. Gefühle, die in Musik übersetzt werden. Greenroom erschafft einen Raum, in dem Authentizität großgeschrieben wird. Ein Safespace zum Tanzen. Während sich das Leben oft wie eine Apokalypse anfühlt, startete die Wien-basierte Band im Sommer ’26 mit Live-Gigs in ihrer Wahlheimat.
Greenroom nimmt verschiedene Perspektiven ein, die Haltung bleibt dieselbe: kritisch, fragend, empowernd, auch in traurigen Songs bleibt die Stärke. Musik als Therapie, zu manchen Zeiten ist sie das letztmögliche Ventil.
Linktree: https://linktr.ee/greenroomband
21:55 Greenroom
Ein Mix aus Rock, Pop-Punk mit Soulelementen, Gesellschaftskritik und unadressierte Briefe. Die Welt geht unter? Let’s paint the walls green and dance to the soundtrack. Gefühle, die in Musik übersetzt werden. Greenroom erschafft einen Raum, in dem Authentizität großgeschrieben wird. Ein Safespace zum Tanzen. Während sich das Leben oft wie eine Apokalypse anfühlt, startete die Wien-basierte Band im Sommer ’26 mit Live-Gigs in ihrer Wahlheimat.
Greenroom nimmt verschiedene Perspektiven ein, die Haltung bleibt dieselbe: kritisch, fragend, empowernd, auch in traurigen Songs bleibt die Stärke. Musik als Therapie, zu manchen Zeiten ist sie das letztmögliche Ventil.
Linktree: https://linktr.ee/greenroomband
Ein Mix aus Rock, Pop-Punk mit Soulelementen, Gesellschaftskritik und unadressierte Briefe. Die Welt geht unter? Let’s paint the walls green and dance to the soundtrack. Gefühle, die in Musik übersetzt werden. Greenroom erschafft einen Raum, in dem Authentizität großgeschrieben wird. Ein Safespace zum Tanzen. Während sich das Leben oft wie eine Apokalypse anfühlt, startete die Wien-basierte Band im Sommer ’26 mit Live-Gigs in ihrer Wahlheimat.
Greenroom nimmt verschiedene Perspektiven ein, die Haltung bleibt dieselbe: kritisch, fragend, empowernd, auch in traurigen Songs bleibt die Stärke. Musik als Therapie, zu manchen Zeiten ist sie das letztmögliche Ventil.
Linktree: https://linktr.ee/greenroomband
NAKED LUNCH
Chelsea Wien | 21:00
Doors: 20:00, Show: 21:00
„Ich habe diese Band gegründet und ich werde sie zu Grabe tragen, wenn mir danach ist“, sagte Naked Lunch Mastermind, Songwriter und Sänger Oliver Welter einmal. Offensichtlich ist ihm noch nicht danach. Also darf es nicht verwundern, dass diese, von nicht wenigen totgeglaubte Band, zwölf Jahre nach ihrem letzten, von der Presse heftig gefeiertem Album „All Is Fever“ (2013) mit der neuen Platte „Lights And A Slight Taste Of Death“ ein weiteres Kapitel in ihrer bewegten Geschichte aufschlägt. Und das nicht nur mit stil- und richtungsweisenden Alben wie „Songs For The Exhausted“ (2004) oder „This Atom Heart Of Ours“ (2007), für das man in der österreichischen Heimat auch mit einem Amadeus-Award ausgezeichnet wurde, sondern auch mit unzähligen hochenergetischen Live-Auftritten im Gepäck.
Und jetzt also, nach Neu- und Umbesetzungen innerhalb der Band, diese, man möchte fast sagen, ungeheuerliche Platte, bei der es, wie scheinbar bei jeder Naked Lunch-Veröffentlichung, wieder einmal um alles zu gehen scheint. Schon der Titel führt Licht und Tod – in kleinen Portionen – mit sich, signalisiert: hier wird ohne Vorbehalte mit den Mitteln der (Pop-)Musik einmal mehr die „human condition“ durch- und vermessen. Der ganze Wahnsinn, der Blick und die Reise des Songwriters und Sängers Welter mit diesen Songs gehen tief, führen weit, nicht zuletzt in sich selbst hinein – und von dort dann wieder ganz weit hinaus.
„Über viele, zu viele Jahre habe ich mich wohl täglich gefragt, ob ich diese Band überhaupt noch am Leben lassen soll. Ob es denn überhaupt noch Menschen da draußen gibt, die Freude hätten mit einer neuen Platte. Und ob ich überhaupt noch bereit bin etwas preiszugeben von der ewigen eigenen Zerrissenheit, dem ewigen haltlosen Pendeln zwischen hellem Licht und dem genauen Gegenteil davon. Der dringlichen Umarmung für alles und jeden, das und der/die mir lieb ist, wie in „To All And Everyone I Love“ dokumentiert, oder der bloßen Zerstörung meiner selbst, wie so schonungslos als möglich in der Miniatur „Fuck My Senses“ beschrieben. Eine andere, reale Form der Zerstörung meines Körpers übernahm in dieser Zeit ein Arschloch-Krebs, der mich, vor allem psychisch, über 24 Monate gefangen hielt, eh er mich schließlich (zumindest vorübergehend) wieder freiließ und ich dadurch wieder arbeits- und gesellschaftsfähig wurde. Dem gegenüber und fast parallel zur Krankheit stand mit der Geburt meines dritten Kindes jedoch das absolut Schöne, das alles Übel weggewaschen hat, wie nur irgend möglich. Dass ich dazu in den letzten, sagen wir fünf Jahren (mindestens) zwei fertig geschriebene Alben ersatzlos getilgt habe, geschenkt …“ (Oliver Welter)
Die fast schon schicksalshafte Begegnung mit dem Musiker und Produzenten Wolfgang Lehmann („der beste und talentierteste Musikversteher überhaupt“, so Welter) beflügelte Welter mit ebendiesem in dessen Studio die verschiedenen Layouts der Songs von Lights And A Slight Taste Of Death fertig zu arrangieren, zu produzieren und final auch von Lehmann mixen zu lassen. Das alles freilich auch mit Hilfe der ewigen Gefährten Alex Jezdinsky (Drums) und Boris Hauf (Keys/Sax).
Lights And A Slight Taste Of Death ist eine 14 Songs lange Tour de Force; ist sowohl fordernd und hart, wie zärtlich und umarmend. Ist eine intime Nabelschau, die von großen Balladen wie den betörend schönen Liedern Come Into My Arms oder Love Don’t Love Him Anymore, den großen, überbordenden, himmelsstürmenden Pophymnen To All And Everyone I Love, We Could Be Beautiful oder Going Underground, sowie völlig unerwartet expressiven Ausbrüchen wie einem Saxophon-Free-Jazz-Solo im verdrogten If This Is The Last Song You Can Hear geklammert wird.
„Lights And A Slight Taste of Death“ nimmt so seinen Platz als konsequente Fortschreibung in der Kontinuität der qualitativ so dichtgewobenen Naked Lunch-Diskographie ein. So und nicht anders hat es zu sein.
we could be beautiful
meaningless but so beautiful
enormous and likely wonderful
we could shine a light and then move on
(We Could Be Beautiful)
www.tapeterecords.de/artists/naked-lunch